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	<title>EheRadgeber &#187; Wilier Triestina | EheRadgeber</title>
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		<title>Einmal um den Kaiserstuhl – 80 km in 4 Stunden</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 14:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Elsass]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiserstuhl]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass für m [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass für mich eine Distanz von <strong>80 km eine Halbtagestour</strong> sein würde, hätte ich seinen ausgezeichneten Sinn für Humor gelobt und ihm kein Wort geglaubt. Heute frage ich mich, warum ich nicht noch schneller war.</p>
<p>Der Grund ist wie immer sehr banal – ich habe seit neuestem ein wunderbares Rennrad namens „<strong>Tigerente</strong>“. Wie ich dazu kam lesen Sie hier <a href="/?p=331">&#8222;Tigerente&#8220;</a>.</p>
<p>Mein Fitnessstand, das Gewicht und die sonstige Bereitschaft, mich sportlich zu betätigen, um meine Geschwindigkeit zu erhöhen, blieben m. E. ohne nennenswerte Veränderungen. Der Ehemann hatte Recht, als er behauptete, dass frau / man einfach schneller, flüssiger, dafür aber unbequemer auf diesen Carbon Hightech Vehikeln fährt.</p>
<p><a href="http://www.eheradgeber.de/wp-content/uploads/2015/08/racing-bike-.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-347" src="http://www.eheradgeber.de/wp-content/uploads/2015/08/racing-bike--300x199.jpg" alt="racing-bike-" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Wir hatten perfektes Wetter. Grade hat die in Freiburg übliche Sommerhitze eine Pause eingelegt. Nur 24° statt normal 33°. Die Echtfreiburger ziehen die Pullover an, wir als Ex-Norddeutsche freuen uns darüber, den ganzen Tag im Freien verbringen zu können.</p>
<p>Wir brauchten nicht mehr in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett und unausgeschlafen aufs Rad steigen, um bloß möglichst gegen spätestens 11 Uhr wieder zu Hause sein zu können. Das Fahren ist bei 33° Hitze wahrlich kein Vergnügen. Diese Aussage gilt selbstverständlich nicht, wenn man / frau sich hoch in den Bergen oder im Wald (aber ohne sonnige Abschnitte) bewegt.</p>
<p>Aber zurück zum <strong>Kaiserstuhl</strong>. Das ist ein bundesweit bekanntes Weingebiet. Vielleicht werden die Weine aus der Umgebung auch weltweit geschätzt. Sollte das noch nicht der Fall sein, dann würde ich es den netten Weinbauern zumindest sehr wünschen. Es gibt schöne Wege durch den Kaiserstuhl mit mehreren hundert Höhenmetern oder man / frau kann das Gebiet von Freiburg aus großflächig gut umfahren. Diese Umrundung hat schöne Abschnitte durch das <strong>Elsass</strong> und am <strong>Rhein</strong> entlang, quasi Auslandsaufenthalt inklusive. Eben diese landschaftlich attraktiven 80 km sind wir gefahren und das in 4 Stunden Fahrtzeit – ich kann es immer noch nicht glauben!</p>
<p><a href="http://www.eheradgeber.de/wp-content/uploads/2015/08/alsace.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-345" src="http://www.eheradgeber.de/wp-content/uploads/2015/08/alsace-300x225.jpg" alt="alsace" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Bei dieser Fahrt sind uns nur „Einsame Wölfe“ begegnet, fast alle in Frankreich und mit dem gleichen Gesichtsausdruck: „Was? In seinem Windschatten eine Frau?“ Charmante Franzosen eben.. Über Typologie der Fahradfahrer lesen Sie <a href="http://www.eheradgeber.de/?p=201">hier</a>.</p>
<p>Also, wer diese schöne Tour mit uns fahren möchte, meldet Euch! Wir können diese Fahrt auch als 6 Stunden Tour deklarieren: Wir machen Pausen an schönen Plätzen und Dörfern, ich erzähle was über Land und Leute und wir können die Weinberge und die Weinbauern besuchen (allerdings ohne Weinprobe, sonst steigt nicht nur unsere Geschwindigkeit, sondern auch das Risiko). Darauf verzichten wir lieber freiwillig. Radfahrer leben sowieso auf den Straßen gefährlich und die Rennradfahrer noch etwas mehr!</p>
<p>Auf unfallfreies, interessantes und uns weiterbringendes Rennradfahren!</p>
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		<title>Wie kommt frau in meinem Alter zu einer „Tigerente“? Oder: Rennrad für alle!</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 14:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bodensee Radrennen]]></category>
		<category><![CDATA[Rennrad]]></category>
		<category><![CDATA[Wilier Triestina]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgeschichte: Als mein Ehemann mit seinen Fahrrad-Freu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vorgeschichte:</strong><br />
Als mein Ehemann mit seinen Fahrrad-Freunden zum zweiten Mal den <strong>Bodensee Radmarathon</strong> (natürlich die <strong>Goldstrecke von 220 km</strong>) absolviert hatte, fragte er mich vorsichtig, ob ich nicht das nächste Mal auch mitmachen möchte. „Nur über meine Leiche!“, war die erste prompte Antwort. Na, etwas zu schnell vielleicht und viel zu negativ formuliert.</p>
<p>Als ich die Traurigkeit in Ehemannsaugen endlich bemerkte, folgte: „Ja, vielleicht, aber nur 80 km (<strong>Bronzestrecke</strong>) und nur wenn wir allein fahren (d. h. ohne Freunde, die nur von mir genervt wären und umgekehrt).“</p>
<p>Ich war mir sicher, die Männer würden sowieso fahren und diese Bedingung ließe sich nicht erfüllen. Aber die Sterne standen dieses Mal nicht günstig für mich, sondern für den Bodensee Radmarathon. Seine Freunde konnten aus verschiedenen Gründen nicht, ich musste mein Wort halten und wir fingen an zu trainieren. Oder besser gesagt, ich war nervös und fing an gezielt zu trainieren. Mein Ehemann kann 80 km sogar nach einem <strong>Triathlon</strong> noch mühelos bewältigen.</p>
<p><strong>Der Tag der Erkenntnis – Bodensee Radmarathon September 2014</strong></p>
<p>Darüber habe ich gesondert berichtet <a href="/?p=328">Bodensee Radmarathon</a></p>
<p><strong>Warum wir einen guten Draht zur Jugend brauchen oder „never say never“!</strong></p>
<p>Über gemeinsames <strong>Rennradfahren</strong> träumt mein Ehemann seit seinen <strong>Mallorca-Reisen</strong>. Als gute Ehefrau habe ich ihm versprochen, mich diesem Thema theoretisch und praktisch zu nähern. Wenn die Theorie noch zufriedenstellend ablief, enttäuschten mich alle praktischen Übungen: Mir tat alles weh und die Sitzhaltung war krankhaft und unbequem. „<strong>Sorry, not with me</strong>.“ – Meine traurige aber wahre Antwort ließ dem Ehemann keine Ruhe.</p>
<p>Die Hilfe für ihn kam unerwartet von einer ganz anderen Seite. Unsere Tochter und ihr Freund haben uns besucht. Sie hatten ihre Rennräder mit und planten schöne gemeinsame Touren mit uns in der Nähe von Freiburg. Quasi, ein <strong>harmonischer Familienausflug</strong>!</p>
<p>Nur Mama (oder ich) würde dann alleine mit ihrem <strong>Cross Bike</strong> hinterher radeln. Diese Perspektive fand ich für mich nicht attraktiv genug und sagte meine Teilnahme am gemeinsamen <strong>Rennrad-vergnügen</strong> ab. Der Rest der Familie fand meine Entscheidung wiederum nicht fair und nannte mich eine Saboteurin der <strong>Familienharmonie</strong>.</p>
<p>Dann fühlte sich der Freund unserer Tochter berufen, die Lage wieder zu bessern, und hat versucht, mir ein <strong>Leihrennrad</strong> zu organisieren.</p>
<p>Sein Fleiß hat sich mehrmals ausgezahlt. Er fand heraus, dass es in einem nur 2 km vom unserem Haus entfernten Fahrradladen ein unwiderstehliches Angebot gab: Mit meiner Rahmengröße XS (Theorieunterricht hat sich gelohnt), guter Ausstattung, guter Herkunft (<strong>Wilier Triestina</strong>) und mit unkonventionellen Farben (schwarz und gelb). „Fast wie eine <strong>Tigerente</strong>!“ dachte ich mir gleich.</p>
<p>Die jungen Menschen haben erste Verhandlungen geführt, den Termin für die Probefahrt ausgemacht, mich dabei begleitet und beide nach Kräften unterstützt. „Ob sie eine Koalition mit Papa haben?“, ging mir durch den Kopf, aber um den wieder hergestellten Familienfrieden nicht zu gefährden, habe ich keine frechen Fragen mehr gestellt.</p>
<p>Die Familienausflüge fanden statt, sie waren wie erwartet harmonisch, wir alle fuhren <strong>Rennräder</strong> und alle passten auf, dass ich nicht die letzte in unserem Team war. Das Team nannten wir „<strong>Katjuscha</strong>“ und mein Rennrad wurde auf den Namen „<strong>Tigerente</strong>“ getauft.</p>
<p>Willkommen in der Familie!</p>
<p>&nbsp;</p>
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